Internationale Garten-Expo in Beijing

Den heutigen Tag haben wir bei etwas kühleren Temperaturen um 20 Grad C für eine Fahrt ins Grüne genutzt und die internationale Garten-Expo in Beijing besucht, die zum neunten Mal in China stattfindet. Wahrscheinlich eine eher ungewöhnliche Wahl des ersten Ziels in der Hauptstadt! Ich wollte die Gartenausstellung aber unbedingt sehen und so machte ich mich gemeinsam mit meinem Vater auf den Weg.

Hier unsere ersten Eindrücke:

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Nachdem wir die “nassen Gärten” mit den schönen Holzwegen und Brücken am Anfang durchquert hatten, warteten die “Internationalen Gärten” auf uns. Hier hatten viele asiatische Nachbarländer ihre eigenen Pavillons aufgebaut und boten von Schmuck über Teppiche, Kaffee, Tee, Kunst, Krempel & Nippes alle möglichen Dinge an, die typisch für ihre Region waren. Von Gärten noch keine Spur, also geduldig weitergetrabt. Immerhin ließ der Regen aber langsam nach…

So näherten wir uns der Hauptader des Geländes, das im Hintergrund eigentlich dauerhaft und vollständig mit entspannender Lala-Musik beschallt wurde. Auch eine Vielzahl von Restaurants und Picknickplätzen war nicht zu übersehen. Es war alles hübsch aufbereitet, lenkte aber doch etwas von den Gärten ab, die ja eigentlich im Mittelpunkt standen. Links und rechts des Weges haben wir uns tapfer diverse kleinere Gärten gesucht, erobert & erkundet. Hier gibt es einige Fotos vom Rosengarten, der sich auf die chinesischen Rosen fokussiert hat:

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Nachdem unsere Füße etwas müde gelaufen waren, stiegen wir um in die kleinen Elektro-Busse, mit denen man quer durch den Park fahren konnte. Leider ist es uns später nicht mehr gelungen, eine Runde um den See zu drehen, an dem das ganze Gelände liegt, auch wenn wir hartnäckig die vielen Volunteers und jungen Leute in Uniform danach gefragt hatten. Das viele Servicepersonal produziert manchmal mehr Verwirrung als dass es hilfreiche Informationen gäbe, schon gar nicht auf Englisch! Glücklicherweise findet man aber irgendwann meistens jemanden, der einem hilft.

Als nächstes besuchten wir die interessante und große Ausstellungshalle in der Mitte des Parks:

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Ein besonders schönes Kleinod ist uns am Schluss begegnet: eine Art chinesisches Teehaus mit mehreren Bauten und wirklich sehr schön angelegten Gärten! In diesem etwas abgelegenen Teil sah man auch einige Gärtner, die die vielen blühenden Pflanzen beschnitten, pflegten und gossen. Wasser wurde hier überhaupt sehr reichlich verteilt. Für die Chinesen, die man so beobachtet hat, war der Besuch ein außerordentliches Vergnügen. Da kaum einer so etwas wie private Gärten hat, sondern die Gartenkultur sich auf die Parks konzentriert, schien dieser Riesen-Park mit allen möglichen Annehmlichkeiten, der immer währenden Musik und den Restaurants die perfekte Kombination für die Besucher zu sein!

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Im Rückblick war es ein interessanter Besuch bei einer Gartenausstellung, die teilweise wie ein kleines Garten-Disney-Land wirkte. Die Chinesen mögen es bunt und laut und das spiegelt sich auch in manchen Gartenanlagen wieder. Auf den Bildern habe ich versucht, die Gartenperspektiven zu fotografieren, die mir persönlich am meisten gefallen. Also eher ohne den Kitsch 🙂 Wahrscheinlich ist ein Besuch am frühen Abend auch ein echtes Highlight, viele Objekte waren schon so präpariert, dass man sie 100%ig schön bunt anstrahlen kann…

In diesem Sinne,

fröhliches Gärtnern!

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